Kirche Mariä Himmelfahrt

Der Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt in Most bildet den Mittelpunkt des Areals am nördlichen Stadtrand. Im Jahr 1975 "bewegte" sich dieses einzigartige Denkmal auf Schienen und erreichte seinen heutigen Standort, wobei eine Strecke von über 841 Metern zurückgelegt wurde. Es handelt sich bis heute um eine außergewöhnliche technologische Leistung, die im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ist. Die Kirche wurde auf diese Weise vor der Zerstörung gerettet, die durch den Kohleabbau die meisten Gebäude im alten Most traf.

Kirche Mariä Himmelfahrt

Die gotische Kirche wurde nach dem Stadtbrand im Jahre 1515 nach den Plänen des Schülers von Rejta, Jakub Heilmann aus Schweinfurt, an der Stelle der frühgotischen Basilika erbaut. Der Bau des neuen Gotteshauses, das der Jungfrau Maria geweiht ist, begann im Jahr 1517 und dauerte bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine große Hallenkirche mit sogenannten eingezogenen Pfeilern, die im Inneren der Kirche den Raum der einzelnen Randkapellen begrenzen und die Emporen-Galerie gliedern, die mit farbigen Renaissance-Reliefs mit biblischen Szenen geschmückt ist. Von der älteren Kirche ist bis heute nur die Krypta erhalten.

Im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde der östliche Chor mit dem monumentalen Hauptaltar geschlossen, der in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts mit überlebensgroßen Statuen des tirolerischen Bildhauers Bartholomäus Eder und Gemälden des jesuitischen Malers Josef Kramolín ergänzt wurde. Gegenstück des Altars wurden die großen Orgeln im westlichen Teil der Empore, und die optische Verbindung bildet die Gruppe von Statuen Christi und der Apostel des Lobkowitzer Bildhauers Jan Adam Dietz aus den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts, die an der Innenseite der Pfeiler des Kirchenschiffs in Höhe der Empore angebracht wurden. Das ursprüngliche Projekt veränderten die Kirchenbauer allmählich im Geist neuer Ansichten, bis sich schließlich in einer endgültigen Symbiose die spätgotische und auch die Renaissance-Empfindung nicht nur der monumentalen Architektur, sondern auch ihres Details durchsetzte.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

📢 Erhalten Sie Neuigkeiten aus dem Erzgebirge! 🏔️🌲
Melden Sie sich für unseren Newsletter an und gehören Sie zu den Ersten, die über interessante Veranstaltungen, Reisetipps und Sonderangebote informiert werden. 📬✨

Destinační agentura
Krušnohoří, z.s.

Závodní 353/88
360 06 Karlovy Vary
USt-IdNr: 17707285
Datenbox: tedd9xw

Partner

  • Region Karlsbad
  • Region Aussig
  • Kudy z nudy
  • Montanregion Erzgebirge
  • Visit Czechia

Der Betrieb und die Aktivitäten der DMO wurden mit Mitteln aus dem Staatshaushalt der Tschechischen Republik im Rahmen des Programms des Ministeriums für regionale Entwicklung unterstützt. Das Projekt „Unterstützung der Destinationsagentur Erzgebirge, z.s.“ wurde mit Mitteln aus dem Staatshaushalt der Tschechischen Republik im Rahmen des Programms des Ministeriums für regionale Entwicklung umgesetzt.