See Otakar

Otakar ist ein künstlicher See – ein überfluteter Braunkohletagebau, der an den jüngeren Tagebau Barbora auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Staré Verneřice grenzt. Die erste Braunkohlemine wurde hier im Jahr 1908 gegründet. In den 1960er Jahren, als der Tagebau Otakar die Restvorräte abbaute, wurde der zuteil schon wieder freigelegten Marie-Teresie-Erbstollen bei der Formung des Endabhanges im Rahmen der Rekultivierung erneut mit tonigem Material verschlossen, was die Akkumulation dieser Grubenwässer verusachte. Ihr hydrostatischer Druck sättigt so den Endabhang mit diesem Grubenwasser und ist die einzige Ursache für die dauerhafte Instabilität des Endabhanges trotz durchgeführter Sanierungen. Der Tagebau Otakar in Košťany befand sich im Gipfelbereich des westlichen Hanges des Lahošť-Kammes. In den Jahren 1908 bis 1966 wurden praktisch alle Vorräte in diesem Gebiet abgebaut. Heute dient es nach der Überflutung und Rekultivierung, die in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts stattfanden, als Erholungsgewässer. 1981 wurde ein Überlauf zwischen Otakar und Barbora gebaut, der jedoch nach den Überschwemmungen im Jahr 2002 beschädigt wurde und seitdem nicht vollständig wiederhergestellt wurde.

See Otakar

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