Feierliche Eröffnung der neu markierten Kammwegen Erzgebirge – Osten

In den vergangenen 12 Monaten fand eine umfangreiche Neubeschilderung der Haupttouristenroute über das östliche Erzgebirge, der sogenannten Hřebenovka, statt. Am Donnerstag, den 26.06.2025, wird die neue Hřebenovka offiziell eröffnet!

Der Höhenweg ist eine ursprüngliche historische Route, die 1902 auf Initiative der damaligen Touristenvereine entstanden ist. Die erste Grundroute führte vom Ještěd zum Rosenberg in der Böhmischen Schweiz. Später kamen weitere Abschnitte hinzu, bis sie die heutige Form der Strecke Háj u Aše - Praděd erreichte. Die Region Ústí nad Labem hat den längsten Abschnitt des Höhenwegs von allen Regionen, durch die er verläuft. Der Höhenweg hat in der Region Ústí zwei Teile: die Böhmische Schweiz und das Erzgebirge.

Die Route in der Region Ústí nad Labem hat zweifellos viel zu bieten. Erstens die Natur des Erzgebirges mit seinen typischen Erzgebirgswäldern, Hochebenen und mehreren Naturdenkmälern, die im Zusammenhang mit dem Schutz der Erzgebirgsmoore stehen. Einzigartig sind die Gebirgsbäche und Teiche mit ihrer typischen Färbung durch das Torf.

An der Route befinden sich auch sakrale Denkmäler. Besonders erwähnenswert ist die versetzte Holzkirche des hl. Johannes des Täufers aus dem überfluteten Dorf Fláje, die seit 1969 in Český Jiřetín steht. Außerdem gibt es aufgeführte UNESCO-Denkmalstätten der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří, wie zum Beispiel die Schaubergwerke am Mědník.

Zu den technischen Attraktionen der Route gehört der längste Sessellift ohne Zwischenstation in der Tschechischen Republik auf den Komáří Hůrka, aber das größte technische Werk auf der Strecke ist die Fláj-Talsperre, ein einzigartiges Bauwerk in der Bergregion auf 730 m n. m.

In den letzten 12 Monaten fand eine große Neumarkierung der Hauptwanderroute durch das östliche Erzgebirge, dem sogenannten Höhenweg, statt. In den Abschnitten, in denen die rote Markierung über die Straße oder über lange Asphaltabschnitte führte, bemühte sich der Tschechische Touristenklub, die Route auf geeignetere Wege zu verlegen. Endlich sind nach Jahren die gefährlichen Abschnitte zwischen Klínovec und Měděnec sowie von Měděnec zum ehemaligen Rusová verschwunden. Die rote Route schlängelt sich jetzt über Wald- und Feldwege abseits der belebten Straßen. Zwischen Přísečnice und Hora Sv. Šebestiána hat sich die rote Route von der ursprünglichen endlosen Asphalt-Waldstraße entfernt und sich dem Naturreservat Prameniště Chomutovky angenähert. Kosmetische Anpassungen hat der Höhenweg im Bereich der Hora Sv. Kateřiny erfahren. Die Markierer haben hier die grüne in rote und umgekehrt, bemalt, damit der Höhenweg über seine gesamte Länge im östlichen Erzgebirge auf der roten Markierung bleibt und die Wanderer nicht umherirren.

Durch die Markierung des Höhenwegs im östlichen Erzgebirge wurden weiße Flecken auf der Karte beseitigt. Liebhaber von Weitwanderungen können somit den gesamten Höhenweg von Hranice u Aše im Westen bis zum Praděd im Osten durchwandern.

Hřebenovka
Hřebenovka
Hřebenovka
Hřebenovka
Hřebenovka
Hřebenovka
Hřebenovka

Der Höhenweg ERZGEBIRGE - Ost (143 km) besteht aus 7 Etappen mit Knotenpunkten: Boží Dar/Klínovec, Měděnec, Hora Svatého Šebestiána, Lesná, Český Jiřetín, Nové Město, Komáří hůrka, Petrovice und verläuft über die gesamte Länge auf der roten Markierung...

Etappe 1: BOŽÍ DAR-MĚDĚNEC (21 km)

BOŽÍ DAR - ein Erholungsort, Museum, Kirche St. Anna, Boží vyhlídka, Lehrpfad Božídarské rašeliniště, Informationszentrum, Bergrettungsdienst, Bus

KLÍNOVEC - der höchste Gipfel des Erzgebirges (1244 m n. m.), der höchste Punkt der Region Ústí, Aussichtsturm, Seilbahn, Trailpark. Übergang des Erzgebirgshöhenwegs von der Region Karlovy Vary in die Region Ústí

MELUZÍNA - ein Berg mit einem Felsenausblick (1097 m n. m.), Vorkommen des geschützten Birkhuhns, Bewuchs von Bergkiefern

HORNÍ HALŽE - Bergdorf, Aussichtspunkt Halžský vrch, Kirche St. Theresia, Heidegebiet, Bus

MĚDNÍK - Berg mit Kapelle (910 m n. m.), Aussicht auf das Doupovské- und Erzgebirge, Schaubergwerke (UNESCO-Denkmal)

MĚDĚNEC - ursprünglich ein Bergbaudorf, Informationszentrum, Bergbauausstellung, Kirche Mariä Geburt, Lehrpfad Cesta z města, Bus, Zug

VEJPRTSKÁ HORSKÁ DRÁHA - Gebirgseisenbahn Chomutov-Vejprty, Haltestelle Měděnec

Etappe 2: MĚDĚNEC-HORA SV. ŠEBESTIÁNA (19 km)

MĚDĚNEC - einst Bergbaudorf, Informationszentrum, Bergbauausstellung, Kirche Mariä Geburt, Lehrpfad Cesta z města, Bus, Zug

KOTLINA - versunkenes Bergdorf, Kapelle der hl. Anna

PŘÍSEČNICE - Stausee, überflutete Stadt Přísečnice (Schlacht bei Přísečnice 1641)

JELENÍ HORA - Aussichtsberg 994 m n. m

NOVÁ VES - Bergdorf, Viadukt der aufgelösten Bahnstrecke, Kreuzung von Wanderwegen, Zug, Bus

VEJPRTSKÁ HORSKÁ DRÁHA - saisonaler Wochenendbetrieb von Touristikzügen Chomutov-Měděnec-Vejprty

HORA SVATÉHO ŠEBESTIÁNA - Bergstädtchen (Bezirk Chomutov), Naturpark Bezručovo údolí, Umgebung von Mooren, Restaurant, Bus

Etappe 3: HORA SV. ŠEBESTIÁNA-LESNÁ (20 km)

HORA SVATÉHO ŠEBESTIÁNA - ehemaliges Bergbaustädtchen, Denkmäler, Brückenpfeiler der aufgelösten Bahnstrecke Křimov-Reitzenhain, Unterkunft, Bus

CHOMUTOVKA - Gebirgsbach mit Wasserfällen, Bezručs Tal

NOVODOMSKÉ RAŠELINIŠTĚ - nationales Naturreservat, Hochmoore

ZÁKOUTÍ - Bergdorf mit Quellen und Aussichten, Kapelle der Jungfrau Maria, Bus

SVAHOVÁ - Bergkapelle der Jungfrau Maria, Restaurant, Unterkunft

HELENČINY VODOPÁDY im Tal des Nivský-Potoks

LESNÁ - Erzgebirgsgeopark, Arboretum, Museum Erzgebirgisches Volksheim, Kapelle des hl. Antonius, Informationszentrum

Etappe 4: LESNÁ-ČESKÝ JIŘETÍN (29 km)

LESNÁ (Ladung) - Informationszentrum, Museum Erzgebirgisches Volksheim, Kapelle des hl. Antonius

ERZGEBIRGSGEOPARK - Ausstellung der geologischen Vielfalt des Erzgebirges, Arboretum der Gebirgspflanzen

MEDVĚDÍ SKÁLA (924 m n. m.) - Aussicht auf die Böhmische Kessellandschaft (Mostecká pánev)

HORA SVATÉ KATEŘINY (Sankt Katharinaberg) - Aussichtsturm Hláska, Kirche der hl. Katharina, Nikolaus-Stollen, Lehrpfad Flájská hornatina, Bus

NOVÁ VES V HORÁCH - Museum, Barockkirche St. Michael, Erzengel, Bus

MNÍŠEK - Grenzübergang, Restaurant

ČERNÝ RYBNÍK - Naturreservat, Moorgebiet, Vorkommen des Birkhuhns

ČESKÝ JIŘETÍN (Georgendorf) - Grenzort, Kirche St. Johannes der Täufer, Lehrpfad Flájský kanál, Bergrettungsdienst, Bus

Etappe 5: ČESKÝ JIŘETÍN-NOVÉ MĚSTO (17 km)

ČESKÝ JIŘETÍN (Georgendorf) - Grenzort, Kirche St. Johannes der Täufer, Lehrpfad Flájský kanál, Bergrettungsdienst, Bus

FLÁJSKÝ KANÁL - Holzfloßkanal aus dem 17. Jahrhundert, Lehrpfad

PUKLÁ SKÁLA - Felsenaussicht auf den Fláj-Stausee

FLÁJE - versunkenes Dorf, Stausee, Informationszentrum, Lehrpfad

VILEJŠOV (Willersdorf) - versunkenes Dorf (48 Häuser im Jahr 1930)

VRCH TŘÍ PÁNŮ - touristischer Knotenpunkt

BOUŘŇÁK - ehemaliges Touristenhaus, Bergrettungsdienst, Aussicht

NOVÉ MĚSTO (Neustadt) - Bergdörfchen, Station der Moldavské horské dráhy, Bus

Etappe 6: NOVÉ MĚSTO-KOMÁŘÍ HŮRKA (17 km)

NOVÉ MĚSTO (Neustadt) - Erholungsdorf, Bus

MOLDAVSKÁ DRÁHA - touristische Gebirgseisenbahn: Most-Litvínov-Moldava im Erzgebirge

VITIŠKA - Berghütten (Unterkunft), Aussichtspunkt

ŠTOLA PRAMENÁČ - einzigartiger Wasserstollen unter dem Gipfel Pramenáč (3370 m)

CÍNOVECKÁ RAŠELINIŠTĚ - Naturdenkmal Cínovecký hřbet, Reservat Cínovecké rašeliniště/Georgenfelder Hochmoor

CÍNOVEC (Zinnwald) - Bergbausiedlung, Kirche Mariä Himmelfahrt, grenznaher Bergbaulehrpfad, Golf

PŘEDNÍ CÍNOVEC - versunkenes Dorf, Aussichtspunkte, Lehrpfad

KOMÁŘÍ HŮRKA - einzigartiger Seillift aus Bohosudov mit Panoramarestaurant. Bergbaulandschaft Krupka (UNESCO), Kapelle des hl. Wolfgang

Etappe 7: KOMÁŘÍ HŮRKA-PETROVICE (20 km)

KOMÁŘÍ HŮRKA - einzigartiger Seillift aus Bohosudov mit Panoramarestaurant. Bergbaulandschaft Krupka (UNESCO), Kapelle des hl. Wolfgang

FOJTOVICKÁ PLÁŇ - Weiden mit Aussicht auf das Böhmische Mittelgebirge und Komáří hůrka, Goldammer-Kreuz. Lehrpfad Auf den Spuren der Bergleute

HABARTICE (Ebersdorf) - Denkmal des versunkenen Habartice, dendrologisch interessantes Gebiet mit Vorkommen von Gebirgspflanzen. Aussichten auf das Böhmische Mittelgebirge

ADOLFOV - Erholungsort, Gedenkstätte für die Bewohner der versunkenen Erzgebirgsdörfer, Restaurant, Sportareal Telnice

KRÁSNÝ LES (Schönwald) - einst bedeutendes Erzgebirgsdorf mit Schloss und Mühle (Mühlenmuseum), Kirche Mariä Himmelfahrt

NATURSCHUTZGEBIET ŠPIČÁK (723 m n. m.) - Aussichtspunkt mit Gedenkkreuz. Geologisch bedeutender Berg vulkanischen Ursprungs, Moorgebiet

MORDOVÁ ROKLE mit dem Bach Slatina (Mordgrundbach), der die Staatsgrenze durchfließt

PETROVICE - dendrologische Rarität - die mächtigste Lärche der Tschechischen Republik mit einem Stammumfang von 6,8 m

PETROVICE (Peterswald) - Übergang des Höhenwegs vom Erzgebirge in die Elbsandsteingebirge

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